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Elektrik des Schleppers Massey Ferguson MF 1134. Hier ist die Seite: https://www.probonocontramalum.de/Laufendes-2025-648.html Gehe eine Ebene höher zum Agriserve-Inhaltsverzeichnis 2025. |
| Die Batterie. |
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12 Volt, sitzt vorn vor dem Kühler, ist nur sehr schwer herausnehmbar. Auch nach dem Abschrauben von
Front- und Seitenblechen bleibt es schwierig. Die Batterie ist auch sehr schwer.
Minuspol der Batterie mit einem sehr dicken Kabel an die Fahrzeugmasse. Im Bild mit blauen Strichen verdeutlicht. Pluspol der Batterie mit einem sehr dicken schwarzen Kabel an Klemme 30 des Anlasser-Magnetschalters. Im Bild ist nur der Anfang des Kabels, mit roten Strichen verdeutlicht. Näheres siehe unter Anlasser. |
Die Bilder sind anklickbar. |
| Der Anlasser. |
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Der Magnetschalter des Anlassers sitzt oben auf dem Anlassermotor.
Der Magnetschalter hat drei Stück Klemmen30, die elektrisch miteinander verbunden sind. Links, große Schraubklemme für Flachösen, geht zum Pulspol der Batterie mit einem sehr dicken schwarzen Kabel. Daneben, ein großer Flachstecker, geeignet für große Flachsteckhülsen, derzeit nicht belegt, ist auch eine Klemme 30. Rechts davon ist eine mittelgroße Schraubklemme, geeignet für mittelgroße Flachösen. Ein Kabel rot an B+ des Anlassers, ein zweites Kabel als Stromversorgung der Kabine bzw. des Zündschlosses, dort ist ebenfalls eine Klemme 30. Die Klemmen 30 am Anlasserschalter bewirken eine Stromverteilung im Schlepper. Die Klemme 50 geht mit einem blauen Kabel über einen Startsicherheitsschalter an Klemme 50 des Zündschlosses. Mit einem blauen Kabel. Der Startsicherheitsschalter sitzt etwa 40cm oberhalb des Kupplungspedals. Wenn man das Armaturenbrett ausbaut, kann man ihn sehen. Solange die Kupplung durchgetreten ist, schaltet dieser Schalter auf "leitend", ansonsten auf "nichtleitend". Also kann man nur dann starten, wenn das Fahrkupplungspedal duruchgetreten ist. Das ist eine Sicherheitsvorrichtung. Sobald und solange Strom an Klemme 50 des Anlasserschalters ankommt, dreht sich der Anlasser. |
Die Bilder sind anklickbar. |
| Die Lichtmaschine. |
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Die Lichtmaschine sitzt am Motor rechts vorn oben. Die Lichtmaschine wird mit einem Doppelkeilriemen angetrieben. Anschlüsse: B+, zwei Stück, für Flachsteckhülsen. Eine geht mit einem mitteldicken roten Kabel an Klemme 30 des Anlassermagnetschalters. D+, ein Stück, für Flachsteckhülsen, geht mit einem blauen Kabel in die Kabine---> dort zur blauen Erregerlampe/Lichtmaschinenlampe/Zeigt-das-Batteriebild-Lampe. Bei Zündschloß-Zündung ein und Motor steht muß die blau leuchten. Bei Zündschloß-Zündung ein und Motor läuft muß diese Lampe ausgehen. Wenn die dann während der Fahrt blau aufleuchtet, dann ist ein Fehler aufgetreten, beispielsweise die Lichtmaschinenriemen sind gerissen. Lichtmaschinenerdung, Lichtmaschinen-minus, Lichtmaschinenmasse--->kann man mit einem Kabel mit der Fahrzeugmasse verbinden. Ansonsten ist es so, daß die Lichtmaschine über die metallischen Halter an ihrem Gehäuse sowieso mit der Fahrzeugmasse verbunden ist. Die Klemme W der Lichtmaschine gibt Signale aus, welche die Drehzahl anzeigen. Wir benutzen diese Klemme, um einen neuartigen elektronischen Drehzahlmesser in der Kabine zu betreiben. Dadurch können wir den alten mechanischen Drehzahlmesser weglassen. Und auch die Übertragungswelle. Und wir gewinnen Platz für unsere Elektrik. |
Die beiden Kabel im obigen Bild müssen um 20cm verlängert werden, bis hin zu den Lichtmaschinenanschlüssen. Siehe dazu das folgende Bild. |
| Die Glüh-Flammstarteinrichtung. |
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Der MF 1134 hat eine eingebaute Kaltstarthilfseinrichtung. Im Luftansaugkanal ist eine Flammglühkerze eingebaut. Diese bekommt Diesel über eine Dieselleitung, welche vom Hauptkraftstofffilter abzweigt. Die Flammglühkerze hat jedoch ein Sperrventil für den Dieselweiterfluß eingebaut. Erst wenn die Flammglühkerze sehr heiß ist, öffnet dieses Sperrventil. Die Kraftstoffvorförderpumpe fördert Kraftstoff, sobald der Motor sich dreht. Das heißt, während des Startvorgangs und auch, solange der Motor aus eigener Kraft läuft. In diesen Betriebszuständen steht also auch die Dieselzuleitung zur Flammglühkerze unter einem leichten Förderdruck. Solange aber die Flammglühkerze nicht heiß ist, ist der Dieselzufluß abgesperrt. Wir drehen den Zündschlüssel ganz nach links und halten ihn. Damit wird über Klemme 19 des Zündschlosses Spannung auf ein Kabel gegeben, welches zur Flammglühkerze führt. Dort führt es innen zu einer Hitzdrahtwendel und dort weiter zu Fahrzeugmasse. Wir zählen normalschnell von ein-und-zwanzig bis 40. Das dauert etwa 20 Sekunden lang. In dieser Zeit hat sich die Flammglühkerze innerlich erhitzt. Das Dieselsperrventil ist offen. Es fließt jedoch noch kein Diesel,weil die Kraftstoffvorförderpumpe noch steht. Jetzt drehen wir den Zündschlüssel ganz nach rechts, über den Federwiderstand hinaus. Nunmehr bekommt die Flammglühkerze Spannung über die Klemme 17 des Zündschlosses. Auf der Ausgangsseite des Zündschosses sind die Klemmen 17 und 19 miteinander verbunden. Außerdem bekommt der Anlassermagnetschalter über Klemme 50a des Zündschlosses Spannung, der Anlasser dreht sich, damit auch der Dieselmotor, damit auch die Kraftstoffvorförderpumpe und somit fließt Diesel in die Flammglühkerze hinein. An der heißen Wendel entzündet sich der Diesel und es entsteht eine Flamme. Der Anlasser dreht sich weiter und der Dieselmotor springt dank der angewärmten Ansaugluft gut an. Nunmehr lassen wir den Zündschlüssel los, er springt durch Federkraft eine Stellung zurück von "Anlasser soll sich drehen" auf "allgemeine Stromversorgung ist eingeschaltet" Nunmehr erhalten Klemme 19 und 17 keine Spannung mehr, die Flammglühkerze bekommt keinen Strom mehr, sie wird weniger heiß, das Sperrventil schließt, die Vorwärmflamme erlöscht. Zusätzlich kann es so sein, daß der Ansaugwind -während der Anlasser dreht- sehr gering ist und für die Startflamme paßt. Aber wenn der Motor läuft, wird ein Vielfaches an Luft angesaugt und die Flamme wird sozusagen ausgeblasen. Und die Flammglühkerze wird abgekühlt. Und das Dieselventil schließt. Das ist meine Vermutung. Hinweis: bei anderen Motoren und in anderen Flammglühkerzen ist kein Sperrventil eingebaut. Bei denen ist in der Dieselzuleitung zur Flammglühkerze hin ein Elektromagnetventil eingebaut, welches elektrisch gesteuert öffnet und schließt. Hinweis: Diesen Abschnitt habe ich mir selbst zusammengereimt. Es kann sein, daß die Dinge so sind, es kann aber auch sein, daß das oben Dargestellte nicht ganz richtig ist. Flammglühkerze 12 Volt Bestellnummer 2666108 Ausführung 12 Volt Einschraubgewinde wohl "7/8Zoll*14Steigungen je Zoll Gewindelänge=UNF" |
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| Die Elektrik an der Schlepperrückseite |
| Rücklichter und anderes. |
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| Das alte Kabelwirrwarr. |
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Einmal alles ausgebaut, das bekommt man kaum wieder zusammen.
Wir werden die meisten Kabel neu verlegen und das mit Fotos und Beschreibungen aufzeichnen. Wir werden einen neuen Schaltplan erstellen. Die nachfolgenden Fotos sollen den Zustand am 051^22025 zeigen. Später wird es anders aussehen. |
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